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Mabon – wenn Licht und Dunkelheit sich die Waage halten

Am 23. September 2026 beginnt der astronomische Herbst. Dieser besondere Wendepunkt wird Herbst-Äquinoktium oder Herbst-Equinox genannt und im Jahreskreis als Mabon gefeiert. Tag und Nacht sind zu dieser Zeit annähernd gleich lang – Licht und Dunkelheit befinden sich symbolisch im Gleichgewicht.

Mabon steht für Ernte, Dankbarkeit und Balance, aber auch für den langsamen Übergang in die dunklere Jahreshälfte. Während Lammas noch mitten in der sommerlichen Fülle liegt, wird zu Mabon spürbar, dass sich die Natur zurückzieht. Die Tage werden kürzer, die Farben wärmer und die Erntezeit geht ihrem Ende entgegen.

Was bedeutet Mabon heute?

Die wenigsten von uns bringen heute ihre eigene Ernte ein. Trotzdem hat der Gedanke hinter Mabon nichts von seiner Aktualität verloren.

Unsere persönliche Ernte kann vieles sein: ein Projekt, das gelungen ist, eine Entscheidung, die Mut gekostet hat, eine neue Freundschaft oder einfach die Erkenntnis, dass wir uns in den vergangenen Monaten weiterentwickelt haben.

Mabon lädt dazu ein, diese Dinge wahrzunehmen. Nicht sofort das nächste Ziel anzusteuern, sondern einmal zu schauen: Was ist in meinem Leben gewachsen? Wofür bin ich dankbar? Und wo wünsche ich mir wieder mehr Balance?

Marbon Räuchermischung

Gleichzeitig beginnt die dunklere Hälfte des Jahres. Damit rücken Ruhe, Rückzug und das Loslassen dessen, was wir nicht mehr brauchen, langsam wieder stärker in den Mittelpunkt.

Mabon 2026 und der Mond

In diesem Jahr begleitet ein zunehmender, bereits fast voller Mond die Herbst-Tagundnachtgleiche. Am 23. September ist er zu rund 91 Prozent beleuchtet; der Vollmond folgt am 26. September.

Symbolisch passt das wunderbar zu Mabon: Der zunehmende Mond steht in der heutigen spirituellen Praxis für Wachstum und Reifung. Mabon wiederum lenkt den Blick auf das, was bereits entstanden ist. Ein guter Zeitpunkt also, um nicht nur loszulassen, sondern zunächst die eigene „Ernte“ zu würdigen.

Ein kleines Mabon-Ritual

Mach es dir am Abend für einige Minuten gemütlich. Eine Kerze, ein Apfel, ein paar Nüsse oder herbstliche Zweige reichen vollkommen aus. Wenn du gerne räucherst, kannst du dein Ritual mit warmen, erdigen Düften begleiten.

Schreibe anschließend drei Dinge auf, für die du in diesem Jahr dankbar bist. Überlege auch, was du in den kommenden Wochen nicht mehr mit dir tragen möchtest.

Vielleicht ist genau das die Essenz von Mabon: anzuerkennen, was da ist – und leichter weiterzugehen.

Räuchern zu Mabon

Für dieses Jahreskreisfest findest du bei Ritualwelten eine eigene Mabon-Räuchermischung, die die herbstliche Stimmung und dein persönliches Ritual begleiten kann.

Wer das ganze Jahr entlang des Jahreskreises gestalten möchte, findet im Shop außerdem unser Jahreskreisfeste-Räucherset mit acht verschiedenen Mischungen sowie das Buch „Jahreskreisfeste & ihre Magie“ mit Hintergrundwissen, Ritualen und vielen Anregungen für alle acht Feste.

Mabon erinnert uns daran, dass Fülle nicht bedeutet, immer mehr zu brauchen. Manchmal bedeutet sie einfach, zu erkennen, was längst da ist.

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