Vom Jahr der Schlange ins Jahr des Pferdes
Rituale für einen kraftvollen Übergang
Am 17. Februar beginnt nach dem chinesischen Lunisolarkalender das Jahr des Pferdes. Gleichzeitig endet am 16. Februar das Jahr der Schlange.
Dieser Übergang markiert nicht nur einen astrologischen Wechsel, sondern auch eine energetische Verschiebung: Von Tiefe und innerer Erkenntnis hin zu Bewegung, Mut und sichtbarer Umsetzung.
Wenn du diese Schwelle bewusst nutzt, kannst du dein neues Jahr klarer, kraftvoller und ausgerichteter beginnen.
Die Energie der Schlange: Innere Wandlung
Die Schlange steht symbolisch für:
- Transformation
- Intuition
- strategisches Denken
- Häutung – das Ablegen alter Schichten
Sie wirkt leise, beobachtend, analytisch. Viele Menschen haben im Jahr der Schlange intensive innere Prozesse erlebt: Erkenntnisse, Klärungen, vielleicht auch stille Abschiede. Bevor das Pferd mit Tempo und Dynamik in dein Leben galoppiert, ist es wichtig, das Schlangenjahr bewusst abzuschließen.
Die Energie des Pferdes: Bewegung und Mut
Das Pferd bringt eine andere Qualität:
- Freiheit
- Vorwärtskraft
- Spontanität
- Leidenschaft
- sichtbare Umsetzung
Wo die Schlange nach innen führte, will das Pferd nach außen. Wo die Schlange analysierte, möchte das Pferd handeln. Deshalb ist der Übergang zwischen diesen beiden Zeichen besonders kraftvoll – er verlangt Loslassen und Entscheidung zugleich.
3 Rituale für den Übergang von Schlange zu Pferd
1. Das Häutungs-Ritual (Abschluss des Schlangenjahres)
Dieses Ritual hilft dir, bewusst Altes loszulassen.
Du brauchst:
- ein Blatt Papier
- eine Kerze
- eine feuerfeste Schale
- So gehst du vor:
Schreibe auf:
- Welche alten Muster du hinter dir lassen willst
- Welche Ängste dich bisher gebremst haben
- Welche Erkenntnisse du gewonnen hast
Zünde die Kerze an und sage:
„Ich danke dem Jahr der Schlange für seine Lehren.“
Verbrenne das Papier symbolisch (oder zerreiße es bewusst).
Spüre: Du häutest dich.

2. Das Richtungs-Ritual (Ausrichtung auf das Pferd)
Das Pferd braucht Raum und Ziel.
Frage dich:
- Wo möchte ich 2026 mutiger werden?
- Wo darf mehr Bewegung in mein Leben kommen?
- Was habe ich lange genug analysiert – und darf jetzt umsetzen?
Schreibe drei klare Handlungsziele auf.
Nicht Visionen. Nicht Wünsche.
Sondern konkrete nächste Schritte.
Lege dieses Blatt an einen Ort, an dem du es regelmäßig siehst.
3. Das Körper-Ritual (Pferde-Energie aktivieren)
Das Pferd ist kein reines Denkzeichen – es ist Körperkraft.
Aktiviere die Energie durch Bewegung:
- Gehe bewusst spazieren
- Tanze
- Laufe barfuß
- Praktiziere eine kraftvolle Atemübung
Währenddessen sage innerlich:
„Ich erlaube mir, voranzugehen.“
Bewegung verankert deine Intention im Körper.
Warum dieser Übergang so besonders ist
Die Kombination aus:
- einem astrologischen Jahreswechsel
- einem Neumond
- und dem Wechsel von einem introvertierten zu einem dynamischen Zeichen
macht diese Tage energetisch stark.
Es ist keine Magie im äußeren Sinne – sondern ein bewusst gesetzter innerer Marker. Rituale wirken, weil sie deinem Unterbewusstsein ein klares Signal geben:
Ein Kapitel endet. Ein neues beginnt.
Dein persönlicher Übergang
Du musst nicht alles auf einmal verändern.
Das Pferd verlangt keinen Aktionismus – sondern authentische Bewegung.
Vielleicht bedeutet dein Pferde-Jahr:
- Ein Projekt endlich starten
- Klarer kommunizieren
- Grenzen setzen
- Dich selbst sichtbarer machen
- Oder mutig einen neuen Weg einschlagen
Wichtig ist nur:
Bleibe nicht stehen.
Abschlussimpuls
Nimm dir bis zum 16. Februar einen Moment der Stille.
Am 17. Februar beginne bewusst neu.
Von der Häutung in den Galopp.
Von der Erkenntnis in die Umsetzung.
Das Jahr des Pferdes lädt dich ein, deinen eigenen Rhythmus zu finden – und ihm zu vertrauen.

